Wie man sein Wohlfühlgewicht erreicht – und es hält

Der Begriff des Wohlfühlgewichts ist doch ein sehr positiver: Du musst nicht mehr auf Listen mit dem für Deine Größe als ideal angesehenen Gewicht starren, sondern kannst Dich ganz entspannt auf das Gewicht einstellen, das für Dich persönlich gut ist. Das nimmt den Druck und lässt auch Deine Ziele deutlich näher rücken.

Wenn man sich die Spezies Mensch so ansieht stellt man fest, dass diese in sehr vielen Varianten vorkommt. So gibt es, rein äußerlich betrachtet, schon einmal große Unterschiede. Da sind zum einen die Robusten zu nennen, Leute, denen die Natur einen kräftigen Körperbau mitgegeben hat. Am anderen Ende des Spektrums befinden sich die Zarten, die schmaler gebaut sind und in vielen Fällen auch nie zu den Kräftigen gehören werden. Zwischen diesen beiden Polen ist sehr viel Raum für jede Form und Statur. Wie Du siehst, gibt es also DEN menschlichen Idealtypus schon einmal nicht. Deine Aufgabe ist es nun heraus zu finden, wer Du bist, also auch, welchem körperlichen Typus du angehörst. Der Rest ergibt sich sozusagen von selbst.

Die Elfe ernährt sich anders als der Bär

Auch wenn Vergleiche aus dem Tier- und Sagenreich vielleicht etwas uncharmant sind: Sie helfen zusätzlich, Dir klar zu machen, dass Menschen extrem unterschiedlich sind. Wenn Du einmal Deinen Typ definiert hast, also auch fest gestellt hast, bei welchem Gewicht Du Dich am fittesten fühlst, hast Du schon eine ganze Menge erreicht. Und wenn Deine ach so niedliche Freundin eben nur 48 kg wiegt, während Du 63 kg auf die Waage bringst, muss das gar nichts bedeuten, außer, dass Ihr eben zwei Individuen seid. Behalte Dein persönliches Wohlfühlgewicht gut im Auge, hüte es wie einen Schatz – und lass es Dir von niemandem madig machen. Du musst schließlich all Deine Aufgaben meistern, kein Anderer, und das geht nur, wenn Du genau so viel wiegst, wie es Dir gut tut.

Wenn doch ein paar Kilo zu viel drauf sind

Bequem solltest Du trotzdem nicht werden, und aus Pi mal Daumen wird leicht doch ein richtiges Übergewicht, wenn Du nicht aufpasst. Also solltest Du, wenn Du vielleicht gerade noch die Weihnachtskringel auf den Hüften spazieren führst, ruhig ein Programm starten. Behalte aber immer die oberste Maxime im Auge, dass Du Dich wohl, gleich fit, nicht ständig müde oder gereizt, fühlen willst und auch sollst. Damit schließen sich Crash Diäten, bei denen Du Dich einseitig ernährst, schon einmal aus. Also keine Diät, bei der Du nur drei Äpfel pro Tag isst. Den Jojo Effekt kannst Du dabei doch schon im Hintergrund mitlaufen sehen.

Welche Diät ist meine?

Crash Diäten sind auch für den Körper eine Zumutung, für die Laune sind sie es allemal auch. Also schau Dich am besten im Netz um, welche Diäten so angegeben werden. Die sinnvollste scheint immer noch die zu sein, bei der auf „leere Kalorien“ verzichtet wird. Also streichst Du Weißbrot, Toast, Chips und Berliner am besten konsequent, es sei denn, Du willst Dich doch einmal belohnen. Den Schwerpunkt auf Eiweiß zu legen, Zucker und Fett nicht ins ständige Pensum mit aufzunehmen, so könnte eine Grundregel lauten. Vielleicht bist Du aber auch ein Fan der Trennkost, oder Du versuchst es einmal mit einer Diät, die den Kohlehydraten den Vorzug gibt und Dich in den Pastahimmel entsendet – aber ohne fette Rahmsauce dazu. Ein wenig herum probieren oder Dich bei Freunden umhören, gehört aber schon dazu. Aber Du schaffst es sicher, die Pfunde wieder herunter zu bekommen!

Die Herausforderung – das Gewicht auch halten

Wenn Du eine Ernährungsform gefunden hast, die Dir liegt, die Dir und Deiner Laune wirklich gut tut, kannst Du Dich schon ein bisschen zurück lehnen. Aber nicht zu sehr, denn es sollte nicht nur einseitig um Pfunde und Kalorien gehen, auch Bewegung gehört zu einem bewussten Leben. Und – wenn Du die Sportart gefunden hast, die Dir genau liegt, ist Sport auch keine Pflicht, kein Programmpunkt mehr, sondern etwas, das Dein Leben bereichert. Das Gute ist, dass auch hier kein Einheitsbrei auf Dich wartet, auch wenn es sozusagen Trendsportarten gibt. Da bleibst Du am besten locker, und wenn Dir etwas zu einseitig oder auch zu gefährlich erscheint, lass die Finger davon. Dann ist es eben nicht Dein Ding, auch wenn alle Anderen einen Hype daraus machen.

Das perfekte Match: dein Lieblingssport plus eine gute Ernährung

Wenn Du all diese Infos zusammen nimmst, merkst Du schon, dass Dein Leben genau wie Dein Körper einmalig ist in jeder Hinsicht, Welche Chance, Dich von fremden Vorgaben und Einflüssen frei zu machen und Dein Leben genau so zu leben, wie es Dir gefällt. Du hast mittlerweile eine Ernährungsform gefunden, bei der Du Dich genau auf das Gewicht einpendelst, das Dir gut tut. Und wenn alles gut gegangen ist, hast Du – vielleicht nach einigem Probieren und Verwerfen – auch einen Sport gefunden, der Dir gut tut, den Du mehrmals täglich pro Woche ausüben magst. Was ist es denn in Deinem Fall? Pilates, Yoga oder Dich beim Tsumba oder Free Climbing fordern? Oder gehst Du lieber mit ein paar guten Freunden auf Wandertour? Dein ganz persönliches Programm wartet auf Dich!

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